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Riester Zulagen Arten

In diesem Artikel finden Sie viele nützliche Infos und zum Thema Riester Zulagen Arten.

Zunächst einige allgemeine Informationen zur Riester Rente an sich.

Wie viel muss in eine Riester Rente investiert werden?

Um die volle Förderung zu erlangen, müssen Sie mindestens 4% Ihres Vorjahres-Bruttoeinkommnes in den Riester-Konstrukt einzahlen. Diesen Betrag müssen Sie nunächst selbst aufbringen und erhalten dann die Förderung zum Jahreswechsel erstattet. Es ist dadurch nicht so, dass die offiziellen Zuschüsse automatisch zu Ihren Beiträgen jeden Monat hinzugerechnet werden und den Beitrag entsprechend reduzieren. Erst einmal zahlen Sie die selbst. Wenn Sie dann die jährlichen Zuschüsse beantragen und mindestens die 4% des Vorjahres-Bruttoeinkommens in die Riester Rente investiert haben, erwerben Sie die Förderung auf Ihr Konto überwiesen. Sie können das Geld dann entweder für die Riester- im nächsten Jahr verwenden oder es anderweitig sinnvoll sparen. Sie können es natürlich gleichwohl ausgeben. In der Verwendung sind Sie frei. Hauptsache Sie zahlen ebenso weiterhin 4% Ihres Bruttoeinkommens in die Riester Rente, um gleichfalls weiterhin die volle Prämie zu ergattern.

Es gibt jedoch einen Mindestsatz, der auf jeden Fall in die Riester Rente eigezahlt werden muss, damit Sie die volle Förderung kriegen können. Dieser sogenannte Sockelbetrag beträgt 60 Euro. Sollte Ihre jährlichen Brutto-Einnamen sonach so gering sein, dass 4% davon weniger als 60 Euro im Monat wären, müssten Sie trotzdem 60 Euro in die Riester Rente investieren. Sollten Ihre eingezahlten weniger als 4% betragen, dann bekommen Sie die Förderung um einen entsprechenden Prozentsatz reduziert. Es ist konsequentermaßen keine Katastrophe, wenn Sie einmal weniger einzahlen, denn das Geld arbeitet ja trotzdem für Sie. Und die Summe, die Sie eingezahlt haben, bleibt ja gleichwohl unverändert, da Sie die selbst monatlich leisten, unabhängig von der Höhe des Zuschusses.

So erhalte ich die Riester Förderung:

Wer riestert, will natürlich auch in den Genuss der Förderung kommen. Das geht jedoch nicht automatisch. Zunächst zahlen Sie Ihre in den Riester Konstrukt ein - normalerweise monatlich - und dann erwerben Sie nach Ablauf des Jahres Ihre Förderung. Und das geht so:
Sie erwerben von Ihrer Versicherung jedes Jahr einen Zulagenantrag per Post und wenn Sie Kinder haben genauso einen entsprechenden Zusatzbogen. Überprüfen Sie die Angaben des Antrags, tragen Sie Ihre Steuernummer und Ihr Finanzamt ein und schicken Sie die Unterlagen dann zurück an Ihre Versicherung, die diese direkt an das Bundeszulagenamt weiterleitet. Nach Prüfung Ihrer Angaben werden Ihre Zulagen anschließend an dem überwiesen. Neuerdings wird der Ablauf mit einem sogenannten "Dauerzulagenantrag" entscheidend vereinfacht. Hierbei füllen Sie den Beantragungsbogen nur einmal aus und Ihr beantragt die Förderung dann jedes Jahr für Sie automatisch.

Die Riester Rente in der Auszahlung

in die Riester Rente einzuzahlen ist eine schöne Sache. Aber noch viel schöner ist es natürlich, die Riester Rente dann gleichwohl ausgezahlt zu erwerben. Aber wann ist das eigentlich möglich? Die Riester Rente ist ja eine Rente, dass heißt, man kann sie sich nicht mal eben so zwischendurch auszahlen lassen. Wenn man etwa sagt, so, jetzt bin ich Mitte 40 und hab keine Lust mehr zu arbeiten - jetzt leb ich mal von meiner Riester Rente. Wäre zwar schön, ist jedoch so nicht gedacht. Wer das trotzdem vorhat, der muss mit Rentenabschlägen rechnen. Denn das normale Auszahlungsalter beträgt 65 Jahre. Ab dann haben Sie dementsprechend einen regulären Anspruch auf Auszahlung der Riester Rente. Vorausgesetzt, sie haben dann tatsächlich mindestens 5 Jahre in die Riester Rente eingezahlt. Wem das zu lang ist, der kann ebenso ehedem mit 62 Jahren in Rente gehen und sich seine Riester Rente als monatliche Altersvorsorge und Absicherung auszahlen lassen. Das gleichwohl nur, wenn er bzw. sie bereits mindestens 35 Jahre seine Riester- geleistet hat. Wer trotzdem nicht abwarten kann oder will und seither früher in Rente gehen will, der kann das tun, gleichwohl wie oben unlängst gesagt mit entsprechenden Abschlägen in der Rentenzahlung. Dieser Abschlag beträgt 0,3% pro vorzeitig in Anspruch genommenem Monat. Wer entsprechend beispielsweise drei Jahre früher in Rente gehen will, der hat einen Abstrich von 36 (3 mal 12 Monate) mal 0,3%. Das ergibt folglich einen Abschlag von 10,8%. Er erhält dadurch 10,8% weniger Rente, als wenn er bis zur normalen Verrentung gewartet hätte. Natürlich kann es Fälle geben, wo sich das trotzdem rechnet. Nämlich beispielsweise zudem aus steuerlichen Gründen. Aber das sollte vorher von entsprechenden Spezialisten genau durchgerechnet werden.

Riester für Ehenpaare

Mit der Riester Rente kann man sich auf angenehme Art und Weise eine Zusatzrente aufbauen, vor allem wenn man zu den förderfähigen Personengruppen zählt. gleichwohl was ist zum Beispiel mit Hausfrauen, die nicht berufstätig sind? Sie können aufatmen, denn ebenso sie dürfen riestern. Hausfrauen, die selbst nicht berufstätig sind, haben Anrecht auf die volle Zulage, wenn ihr geförderter Ehepartner seine vollen Eigenbeträge in die Riester Rente einzahlt. Hier wird deshalb dann doppelt geriestert - und später doppelt profitiert. Das gilt natürlich genauso im umgekehrten Fall, dass die Frau berufstätig ist und der Mann zu Hause bleibt und sich zum Beispiel um die Kinder und den Haushalt kümmert.
Aber was ist, wenn der Ehepartner ebenfalls arbeitet, aber als Selbstständiger? Selbstständige sind normalerweise ja von der Förderung ausgeschlossen. In diesem Sonderfall aber nicht. Wenn ein Ehepartner angestellt ist und die vollen zahlt, dann kann ebenfalls der selbstständige Ehepartner riestern und erhält ebenfalls die volle Zulage.

(c) B&S

Hannoversche Leben


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